Implantierbare Linsen (ICL)

Was ist ICL (Intraocular Contact Lens)?

Bei der ICL wird eine spezielle, zusätzliche Linse ins Auge implantiert. Dabei handelt es sich um eine biokompatible Collamer Linse, welche ähnlich einer weichen Kontaktlinse in das Auge implantiert wird. Die Linsenimplantation ist vollständig reversibel, die eigene Linse bleibt erhalten.

Die Collamer-Linse wird durch einen nur 3 mm kleinen Schnitt am Rand der Hornhaut in örtlicher Betäubung implantiert. Der Eingriff ist minimalinvasiv und völlig schmerzlos, bei unglaublich kurzer Genesungszeit.

Gründe für ICL

Patienten mit hoher Kurzsichtigkeit (größer als -7,0 dptr.) und/ oder hohem Astigmatismus (größer -3,0 dpt) sind oftmals stark behindert durch die Brille und haben große Schwierigkeiten, mit Kontaktlinsen die richtige Korrektur zu erreichen. Die optimale Sehfähigkeit kann nicht erreicht werden. Die sich daraus ergebende Behinderung sowie Komplikationen beim Tragen der Kontaktlinsen können den normalen Alltag schwierig gestalten. Diese Patienten sind für die herkömmlichen Behandlungsmethoden, wie LASIK und PRK, aus medizinischen Gründen nicht geeignet.

Die Implantation einer individuell hergestellten ICL kann eine perfekte Korrektur für diese Patienten bedeuten!

Wenn Sie kurz bzw. nahsichtig sind oder einen Astigmatismus haben, können Sie grundsätzlich ein geeigneter Patient sein, um eine ICL Operation durchführen zu lassen.

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Die von uns verwendete Staar Surgical Visian ICL (www.discoverevo.com) ähnelt einer Kontaktlinse, ist aus dem extrem verträglichen Collamer Material gefertigt und hat die einzigartige Eigenschaft, eine Fehlsichtigkeit zu korrigieren und gleichzeitig einen UV Schutz zu bieten.

Was passiert bei einer ICL-Operation?

„work up“ Termin

Vor der ICL Operation ist ein sogenannter „work up“ Termin notwendig. Hier werden neben der genauen Bestimmung Ihrer Fehlsichtigkeit verschiedene Vermessungen mit Spezial-Instrumenten an Ihren Augen durchgeführt. Dazu zählen eine Ultraschalluntersuchung, eine Optische Cohärenz Tomographie, eine Endothel-Biomikroskopie sowie die Elevations-Topografie.

Die ermittelten Daten werden ausgewertet und stellen die Basis für die Berechnung Ihres persönlichen Linsen-Implantats dar.

Wie verläuft der OP Tag?

Im OP-Bereich wird Ihr Auge vollständig schmerzfrei gemacht. Zu Ihrer Sicherheit ist immer ein Anästhesist anwesend. Falls gewünscht, kann Ihre Operation auch in einer leichten Kurznarkose durchgeführt werden.

Ihr Auge wird unter einem speziellen Operationsmikoskop operiert, welches dem Operateur ermöglicht, äußerst präzise zu arbeiten. Im äußeren Bereich der Hornhaut wird ein minimaler Schnitt gemacht und die individuelle Linse aus speziellem Collamer Material wird in das Auge implantiert. Das Auge wird ohne Naht verschlossen. Der kleine Schnitt ist schon am nächsten Tag äußerlich zugewachsen.

Was passiert nach der ICL Operation?

Direkt nach dem Eingriff erholen Sie sich ca. eine Stunde in unseren komfortablen Ruheabteilen (Suiten) und bekommen eine leichte Mahlzeit. Danach können Sie begleitet den Nachhauseweg antreten.

Die verordneten Augentropfen müssen wie erklärt angewendet werden. Mit Schmerzen nach der Operation müssen Sie nicht rechnen.

Die empfohlenen Nachuntersuchungstermine werden mit Ihnen besprochen und dem Heilverlauf angepasst.

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